Wir haben den Waffenhändler, Stunt-Coordinator, Kampf-Choreographen und Filmexperten Markus Weilguny zu Gast. Markus kennen viele von euch sicherlich als Aufwärmer vom Dreynevent, doch das sind noch nicht all seine Talente.

Markus hat nicht nur mehrere brandheiße Weltrekorde aufgestellt, ist Österreicher und kennt sich mit Großexplosionen aus, er betreibt zudem die Firma Fighting for Film. Dort bringt er Schauspielern, Stuntman aber auch Ottonormalbürgern neben der Stuntarbeit auch den Umgang mit Waffen aller Art für Film und Fernsehen bei.

Wir reden mit Markus unter anderem darüber wie beim Film Kampfszenen entstehen und was alles einen Einfluss darauf hat, was man am Ende zu sehen bekommt.

So hat er unter anderem an dem österreichischen Film Cops mitgewirkt, dessen Hauptdarsteller Laurence Rupp einige von euch als Armenius aus Barbaren auf Netflix kennen dürften.

Ein Aufruf an euch

Ihr seid stolzer Besitzer einer größeren Zahl Blankwaffen? Ihr benutzt die meisten davon nicht jeden Tag? Ihr seid dringend auf der Suche nach einem Grund euch noch mehr Schwerter zu kaufen??!

Insbesondere wenn ihr euch jetzt denkt "Was nein, ich kann nicht gemeint sein! Ich brauche ganz klar alle meine Schwerter, da ist kaum ein Dutzend zu viel!!" dann seid ihr genau Markus Typ.

Also hört euch die Folge an und ihr kommt vielleicht miteinander ins Geschäft! ;)

Shownotes:

Wir reden über eines der größten, ältesten und legendärsten HEMA-Events Europas: Das Dreynevent!

Organisiert wird das Dreynevent von Dreynschlag und deshalb reden wir mit einem der dienstältesten Kaninchennasenbeutler Dreynschlags: Oli Walter!

 

Wir lassen uns von Oli all die Hintergrundinfos geben, die sich jeder Dreynevent Besucher schon immer gefragt hat:

  • Wie kam die Manner Schnitte (Schnitte, nicht Waffel!) in die HEMA-Szene?
  • Wie ist der tatsächliche Vereinsname Dreynschlags?
  • Woher kam die Idee zum Event?
  • Wieso alberne Hüte?
  • Und wieso zum Teufel erwirbt man sich als Turniersieger das Recht ein Beuteltier im Namen zu tragen?!

Zudem gehts um Alexanders Ballistol Flashbacks von der Dreynfront.

Das Dreynevent wird 2021 übrigens nicht in Persona statt finden und stattdessen wird ein Digitales Event auf die Beine gestellt. Seid gespannt.

Shownotes:

Die beiden besten deutschen Fechtpodcasts in einer Folge: Der Demaskiert Podcast ist zu Gast beim Schwertgeflüster! Hierbei handelt es sich um eine Doppelfolge da auch das Schwertgeflüster bei Demaskiert zu Gast war.

Betrieben wird Demaskiert von den beiden olympischen Säbelfechtern Matyas Szabo und Maximilian Hartung. Die beiden hatten sich für die Olympiade in Tokio 2020 qualifiziert und wollten eigentlich ihren Weg nach Olympia per Podcast festhalten, doch mit Corona kam bekanntlich alles anders.

Aktuell ist die Olympia um ein Jahr nach hinten verschoben worden, die beiden sind weiterhin qualifiziert und damit läuft wohl auch ihr Podcast solange noch weiter. Wir jedenfalls freuen uns darüber, dass Demaskiert verlängert wurde und dadurch diese Folge zu Stande kam.

Wir reden mit den beiden über Unterschiede und Gemeinsamkeiten unserer Sportarten und um noch etwas Kontroverse reinzubringen reden wir am Ende darüber ob HEMA Olympisch werden sollte.

 

Shownotes

Mit Adam Nawrot haben wir einen waschechten Mittelalterhistoriker und Profi der Medienbranche zu Gast. Mit der Firma Kaptorga - Visual History, die Adam zusammen mit Philipp Roskoschinski betreibt, bietet er neben Fachberatung, Requisite und Kostüm auch bewaffnete und unbewaffnete Stuntarbeit mit historischen Waffen an. Unter anderem an der kommenden Netflix Serie The Barbarians hat Kaptorga maßgeblich mitgewirkt.

Was viele nicht wissen ist, dass Adam schon von Kindesbeinen an fechtet und nach einem Abstecher in bewaffnete asiatische Kampfkünste auch im Buhurt aktiv war und die IMCF als Gegenstück zu Battle of Nations mitgegründet hat.

Wir reden mit Adam darüber wie die Arbeit als historischer Berater in Serien und Filmen abläuft, warum es so schwierig ist Schwertkämpfe filmisch in Szene zu setzen, wo man am besten im Harnisch ringen lernt und was Kaptorga in Zukunft noch großes geplant hat.

 

Shownotes:

In dieser Folge haben wir mit Arne Koets einen der erfahrensten Tjoster der Welt zu Gast! Arne ist Holländer in der Mitte Deutschlands, rekonstruiert seit 1998 Fechtbücher, hat eine Reitausbildung an der Hofreitschule Bückeburg genossen, ist Reitlehrer, professioneller Tjoster, Harnischfechter, Roßfechter und Tango Tänzer.

Arne hat bei fast 300 Events alles von Balsa- bis zu Vollholzlanzen gebrochen, ist auf über 500 Pferden geritten und hat sich mit an die 100 Gegnern gemessen. Die berühmten 10000 Stunden im Sattel hat er dabei natürlich auch voll bekommen.

Wir reden mit ihm neben seiner beruflichen Tätigkeit, dem Reiten und dem Tjosten auch über Kolbenturniere aka Melees/Buhurt, Arnes Erfahrungen mit Profisport und wie man früher ein Ritter wurde.

 

Shownotes:

  • Arnes Homepage
  • Die im Podcast genannte Quelle die Arne nicht eingefallen ist, ist das Trachtenbuch des Matthäus Schwarz

Wir reden mit Sixt Wetzler, dem stellvertretenden Leiter und IT-Beauftragten des Deutschen Klingenmuseums in Solingen über seine Arbeit im Klingenmuseum, historische Blankwaffen inklusive ihrer Pflege und Beschaffung, wie akademische Arbeit von der Beschäftigung mit der Praxis profitiert und Bud Spencer und Terence Hill Filme.

Nebenher geht es noch um DIE Ansichtskarte aus Solingen, den Plural von Dussack und wie man Originale Schwerter vermessen muss damit moderne Schwerthersteller damit etwas anfangen können.

 

Shownotes

In dieser Folge haben wir Nick Kraus zu Gast und reden mit ihm darüber wie es ist mit Harnisch und Mordaxt in Russland zu fechten, wie historische Rüstungen sich von modernen Replikaten für den Buhurt unterscheiden und warum man in Vollplatte neben seinem Gegner auch mit Platzangst zu kämpfen hat.

Nick hat nach dem Abitur seine Liebe zum Harnischfechten bei Arne Koets entdeckt und bei ihm reiten gelernt. Seitdem trainiert er das Fechten im Harnisch zu Roß und zu Pferde sowie ungerüstetes Roßfechten und Langes Schwert.

 

Shownotes

Wir haben Dierk Hagedorn von Hammaborg eingeladen um mit ihm über die Transkription von Fechtbüchern zu reden, was sein Harnisch mit seiner Hochzeit zu tun hat und von seinem Kindheitstraum ein Ritter zu werden.

Im weltweit ersten Interview mit Dierk präsentieren wir euch einen der dienstältesten deutschen historischen Fechter der sich insbesondere in der Fechtbucharbeit hervorgetan hat.

Zudem klären wir abschließend die Frage, ob man seine Fechtquelle beim umgangssprachlichen Namen wie "Peter von Danzig" nennen kann oder es nach seiner Regalnummer "44 A 8" benennen muss. ;)

Ihr könnt Dierks Arbeit unterstützen indem ihr seine Bücher kauft und vor allem auch bewertet!

Shownotes:

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